Alp´n´Gold, das Buch zum Blog!

Hallo meine lieben und treuen Blogleser!

Sie haben sicherlich bemerkt, dass Sie nur noch wenige meiner Geschichten auf dieser Seite finden. Das hat den Grund, dass die beliebtesten und töllsten Blogs nun in meinem Buch "Alp´n´Gold, rot-weiss-rote Kurzgeschichten", zu finden sind. Auf der Seite www.alpngold.at finden Sie alle Informationen zu meinem Büchlein. Das Buch Alp´n´Gold ist direkt bei uns, im Alp´n´Gold Buchladen, in jedem online Buchshop und Buchhandel zu erwerben.

Ich freue mich über Ihre Buchbestellung, Ihre Tintenfee, Helga F. Würtz

Donnerstag, 29. März 2012

Ich hab´ was, was Du nicht hast.

Das ist was Besonderes,  dieses kleine und doch an Wertigkeit großartige Uniquat. Ich hab’s schon immerzu um mich herum. Was ein Hauptgewinn für mich. Man fühlt sich darin einfach sauwohl und immer gut drauf. So geht es nicht nur mir.
Alles ähnlich einem „Sack“, nur noch viel mehr. Schnitt und Schliff von unserem Designer Natur geschaffen - darum beispiellos und geradezu brillant. Viele Ausbuchtungen, sanfte Kuhlen und Steigungen, geheimnisvolle Nischen und plätschernde Gewässer - so richtig prickelnd und wohltuend, wenn man sich darin auf und ab bewegt und schöne Dinge tut.

Dieser „Sack“ – zur Verwirklichung vieler Höhepunkte - ist gigantisch, ob unterhalb, weiter oben als auch ganz droben – wo sich am Endziel „ein Kreuz umarmen lässt“. Ein Glücksgefühl, das einen nimmermehr los lässt. Neu ist die Zahl oder Unzahl der Menschen, die der Begeisterungs-Wahn für diesen „Zaubersack“ regelrecht zu jagen scheint. Dieses Juwel, von steinernen Giganten bewacht sowie samtenen Hängen und Buckeln geziert, mit Nischen als Logenplatz in diesem Naturkino, ist schon über viele Jahre kein Geheimtip mehr als Urlauberlos. Hier bieten sich allerlei Pfade, Wege und mehr, deren Ruhe und Stille so manchen Menschen bis zu seiner Heimkehr positiv verändert. Die Freundschaft mit diesem „Sack“ verzaubert. Er macht gute Zeiten noch besser und lässt schlechte Zeiten schneller vergessen als auch Hirnkästchen mancher Gäste erneut ganz frei werden. Darum kommen die Dagewesenen gerne und immer wieder auf ein neues und werden zu treuen Wiederholern.

Ein wohltuender Anblick für uns Hausherren, wenn wir unsere Fremden täglich in die Natur aufbrechen sehen, mit umwerfendem Elan und voller Erwartung – stets nach oben sehend, vom Auge voll in einen Bann gezogen. Der Seelenkick für uns: „König Gast“ hat richtig gewählt mit diesem „sensiblen Raum“ und dazu noch ein Daheim bei „Bewohnern mit Wurzeln“. Auch wir werden in diesem “Sack“ von einer gewissen Dosis Stress begleitet, die für uns das Leben nur interessanter und spannender macht. Zuviel davon – so lieben es unsere vielen Fans – wird während ihrer wertvollen Tage in diesem „Sack“ abgestreift. Sie erleben in diesem Zaubersack eine ersehnte Auszeit für Körper und Seele. Unsere sonnigen Nischenplätze laden regelrecht ein – auch nur mal „Brotzeit aus dem Rucksack“ zu machen – und sie werden zum Mitspieler auf dieser Bühne „Naturkino Klein-Österreich“. Dann ist es plötzlich wieder soweit, sie spüren’s - endlich ist sie wieder zurück: die unbezahlbare „Balance ihrer Gefühle“!

Hier fühlt er sich wieder wohl, unser "König Gast" - in der einfühlsamsten und spannendsten Sackgasse der Alpen, das trau’ ich mich zu sagen. Auf vielen Wegen tun sich neue, romantische Welten auf. Es geht hier um Genuss mit Entdeckung, individuell und je nach Geschmack, den jeder selbst bestimmt. Wer unterwegs ist in diesem Herzstück Natur, wird zum Entdecker, für Augen- und Seelenschmaus, so richtig zum Freiwerden und Innehalten als Aufstieg zu viel Höherem, um mit dem lieben Gott auf „ein Du“ zu kommen.

Mitunter scheint es mir immer wieder, als ob die Leute zu einer Inventur von Körper und Seele in diesen „Sack“ eintauchen und regelrecht abtauchen. Sie gönnen sich den Luxus, sich einfach mal in einem Sack treiben zu lassen, ohne „Hü und Hott“! Dann steigt so allmählich der „Hurra“ Faktor in ihrem Urlaubsleben – und die Glückshormone – ich kann es an deren Gesichtern erkennen, tanzen wieder beschwingt und machen sie glücklich – unsere geschätzten und wertvollen Feriengäste – unser aller Walser großer Stolz und Reichtum.

Wir Walser leben unser glückliches Dasein hier, in diesem Wonnesack - wo andere Urlaub machen. Ich kann mir nicht  vorstellen, sonstwo so herrlich zu leben, wo bis jetzt noch „Persönliches“ zählt. Denn nicht alleine die Natur macht unsere Einzigartigkeit aus, zudem sind es wir Walser, die dort wohnen, Menschen mit Wurzeln, die in diesem „Sack“ ihren Ursprung haben. Denn nur die Einheimischen haben etwas Gemeinsam, energisch zu sein und vorauszusehen, jedoch nicht rücksichtslos miteinander umzugehen gleich einer „Rosskur“. Das macht uns echte Walser aus – Leben mit dem Traumziel „Miteinander“. Oder wird es mittlerweile nur noch propagiert?  Ich bin mir nicht mehr sicher.

Denn nur „Walser mit Wurzeln“ haben auch geistige Besitztümer, die Bestandteil dieser Formel „Harmonie“ für unsere Gästewelt sind und unseren edlen „Sack“ ausmachen. …und wenn wir unbedacht „falsche“ Kartenmischer am Werk haben, die wie mit einer Keule Walser Wurzeln zu verdünnen versuchen, dann beginnt ein unglücklicher Wandel oder eine verfehlte Umstrukturierung. Denn diese Walser mit geistigen Besitztümern sind unsere Lehrmeister für das kostbare Erbe Tourismus. Sie prägen unseren „Sack“, wie die Wurzeln unsere geschützte Alpenflora und bilden zusammen die Formel für „Harmonie und Einzigartigkeit“.

Ich spüre das Verständnis meiner vielen blog-fans – rund um den Globus. Soviel nur als kleiner Auszug über das Leben in einer Tourismus-Hochburg – für Sie, unser „wertvolles Gut“ Gast! Jedoch auch hier, in diesem Herzstück Natur befindet sich etwas im Umbruch. Drum weiß ich noch nicht, ob es bei der jetzigen Dosis Stress bleibt oder auch hier plötzlich ein mancher „überdosiert“ wird. Aber wir Walser sind eine geprägte und offene Gemeinschaft, die diesem "Wonnesack Natur" Einheit und Identität verleiht. Das zusammen muss unser „geheimes“ Werkzeug bleiben für ein „gesundes Miteinander“ und dem Quell für Innovation.

Es grüßt Sie mit einem dicken  Klecks

Helga – die Tintenfee.

Kommentare:

  1. Großartig geschrieben, liebe Helga.
    Ein treuer Leser

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  2. Liebe Helga,

    besser kann mans nicht ausdrücken !
    Man spürt ganz deutlich hier ein besorgtes Walserherz. Mit Recht!

    Ich kann mich Dir nur uneingeschränkt anschliessen, auch mein Walserherz hat "Rhythmusstörungen", wenn ich über verschiedene Veränderungen nachdenke.

    Liebe Grüsse

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